It’s magic?!

Gerade via t3n über ein neues Startup in den USA gestolpert. Magic liefert dir alle, so schnell wie möglich, überall hin. Klingt im ersten Moment nett, also hab ich mir mal die Website angeschaut. Und dort bin ich dann auf die Beispielbestellungen aufmerksam geworden. Aber seht selbst:

Bildschirmfoto 2015-02-25 um 14.48.33Mal abgesehen davon, dass mir gerade nicht einfällt, was man mit dieser Kombination von Lebensmitteln und Gebrauchsgütern machen könnte, was so dringend ist, dass man sie noch am selben Nachmittag braucht (außer bei Toilettenpapier, da verstehe ich das).

Ein Bündel Bananen, “etwas” Joghurt, Toilettenpapier, Papierhandtücher (typisch Amis Stoffhandtücher sind ja so teuer), ein halbes Pfund Hamburger Fleisch (Hackfleisch) und “etwas” Bier. Für. Schlappe. (!) 57,- Euro

Mein erster Gedanke: Was zum Teufel hat der mit dem Zeug vor?

Mein zweiter Gedanke: Was zum Teufel hat der geraucht um das zu bestellen?

Mein dritter Gedanke: Wie besoffen muss der Kerl sein, um 57,- Euro für das bisschen Zeug hin zu legen.

Aber so ist das in der Marktwirtschaft. Den Preis bestimmen Angebot und Nachfrage.

Scheinbar setzt man bei Magic auf verzweifelte Kunden. Oder betrunkene bzw. unter Drogen stehende Kunden. Am besten wohl beides, wie die anderen Beispiele zeigen. 17,- Euro für eine Pizza und eine Diät-Cola. Und das absolute Topping: Der verzweifelte Freund der für einen Strauß mit 12 Rosen knackige 83,- Euro bezahlt.

Natürlich kann es sich dabei um wirklich absolut fiktive Preise handeln,  wahrscheinlich sind aber die Dienstleistungs- und Liefergebühren der Grund für die horrenden Preise. Da bleibt mir nur zu sagen: Die spinnen die Amis 🙂

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Quelle der Screenshots: getmagicnow.com