Office mit Küche – Oktober: Ofengemüse mediterrane Art

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Das Ziel unseres “Office mit Küche” war es eigentlich, frisch und gesund zu kochen. Frisch haben wir zwar jedes Mal geschafft, aber gesund blieb bislang etwas auf der Strecke. Deswegen gab es dieses Mal Ofengemüse mediterane Art. Und obwohl ich als “Team-Koch” doch eher Fachmann für Fleisch bin, scheint es ganz gut gelungen zu sein. Ich persönlich bin zwar nicht ganz zufrieden, aber es wurde aufgegessen.

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Office mit Küche – September: Currywurst “Spezial”

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Traditionen muss man pflegen. Auch wenn die Tradition erst einen Monat alt ist. Also gab es auch diesen Monat wieder warmes, frisch zubereitetes auf den Tisch in unserer Firmen-Küche. Die Wahl des Teams fiel auf Currywurst mit Pommes. Und während man sich in Bochum und Berlin noch streitet, wer sie erfunden hat und wer die beste Wurst oder Sauce macht, haben wir in Bayern eine ganz andere Art von Currywurst kreiert. Im Gegensatz zu den nördlichen Bundesländern verwenden wir nämlich Bockwürste und schnipseln die Wurst nicht in kleine Scheiben. Continue reading

Office mit Küche – August: Pizza für’s Team

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Eigentlich begann es mit einem Mega Fehler. Ich wollte mir mal etwas gönnen und mir die Pizza selbst belegen statt immer nur Tiefkühl-Ware in den Backofen zu schieben. Nichts gegen Tiefkühlpizza. Die Dinge schmecken ganz gut und sind verdammt praktisch. Aber eben “von der Stange”. Also Pizza selber machen. Aber eben auch nicht zu viel Zeit rein stecken. Nach einem Tag im Büro fehlt mir da ein wenig die Motivation. Der Mittelweg musste her. Pizza-Kit und die Zutaten nach Möglichkeit frisch. Doch die Pizza sah nicht so aus, wie beim Italiener. Der Käse färbte sich rot. Warum nur? Onkel Google wusste Rat. Klassischer Fehler: Ich habe den Käse nur oben platziert, nicht unter den Zutaten. Aus dieser kleinen Story entstand dann die Idee, das  Team könne sich doch mal eine Pizza backen. Continue reading

Schlemmen in Regensburg – Brandl Bräu

Vanillekipferl-Topfenmousse im Glas mit Mandarinen und Bruchschokolade

Vergangene Woche hat es mich einmal wieder in ein Restaurant mit deutscher Küche verschlagen. Restaurant klingt jetzt hochtrabend. Tatsächlich hat das “Brandl Bräu” schon einen leichten Wirtshaus-Charakter, was den Besuch etwas liebenswerter macht.

Das Gasthaus liegt in der Ostengasse und damit nicht wirklich strategisch günstig. Insbesondere, seit der Donaumarkt dem Bazprojekt Museum der bayerischen Geschichte gewichen ist. Wer mit dem Auto kommt, kann sich entweder auf eine lange Suche oder einen langen Fußweg vorbereiten oder sollte das Parkhaus am Dachauplatz nutzen.

Wenn man dann aber angekommen ist, bemerkt man gleich, dass es sich hier nicht um irgendein Wirtshaus handelt. Das “Brandl Bräu” befindet sich in einem historischen Gebäude in dem schon seit “ewigen Zeiten” ein Gasthaus, das früher den Namen “Zum Bären an der Kette” hatte. Daher rührt auch der Bär im Logo. Dazu kommt, dass die Betreiber des Restaurants nicht irgendjemand sind. Es sind Karin und Muk Röhrl, die mit der Gaststääte Röhrl in Eilsbrunn schon seit langem das älteste Wirtshaus der Welt erfolgreich betreiben.

Das Ambiente im Gastraum ist schlicht aber gemütlich. Etwa 70 Personen finden im Hauptraum Platz. Dazu kommen noch zwei kleinere Nebenräume. Der Service ist in der Regel freundlich und schnell.

Bräubazi Cordonbleu mit Bauerngeräuchertem und Bergkas gefüllt und mit Brezenbrösel paniert, dazu Preiselbeeren und gemischter Salat

Bei meinem Besuch hatte ich das “Bräubazi Cordon Bleu”. Leider hat der Name mich verleitet, etwas noch spezielleres zu erwarten und die Aussage, die Portionen wären reichlich von einem Bekannten wurde so auch nicht ganz erfüllt. Das soll jetzt nicht heißen, dass es nicht geschmeckt hat. Das hat es. Es hat auch gut geschmeckt. Aber etwas extrem besonderes war das Cordon Bleu dann doch nicht. Eigentlich schade, denn anhören tut es sich mega lecker. Die Sättigungsbeilage war ein gemischter Salat unetr dem sich auch ein bißchen Kartoffelsalat versteckte. Zum richtig satt machen reichte der allerdings nicht. So war ich nach dem Hauptgang zwar nicht mehr wirklich hungrig aber richtig satt eben auch nicht. Was dazu führte, dass ich mir noch einen Nachtisch bestellte. Ein Vanillekipferl-Topfenmousse sollte es sein. Und das war tatsächlich so lecker wie es sich anhört.

Die Preise für die Speisen sind vollkommen in Ordnung. Bei einem kurzen verstohlenen Blick in die Küche konnte man sehen, dass hier vieles frisch zubereitet wird. Das schmeckt man auch. Obwohl das Wirtshaus bis auf den letzten Platz ausreserviert war, blieb der Service freundlich und ging auch auf Sonderwünsche ein. Also alles in allem wirklich zu empfehlen.

Was ich allerdings auch empfehlen würde ist, zu reservieren. Wie der Zettel neben dem Servicebereich verriet, ist das “Brandl Bräu” bis Anfang Januar quasi komplett ausreserviert. Aber im neuen Jahr lohnt sich der Besuch sicherlich immer noch. 😉

How to Schlüsseldienst

Es ist spät, man muss noch mal schnell vor die Tür, der Wind geht und zack – ist es passiert: Die Tür ist zu und der Schlüssel dummerweise in der Wohnung. Das wird teuer? Nicht unbedingt!

Einen aktuelleren, detaillierten Bericht zum Thema Schlüsseldienste findet ihr übrigens auf der neuen Website.
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Dieses war der neunte Streich, doch der zehnte folgt zugleich – Das BarCamp Stuttgart 2016

Letztes Jahr hatte ich das erste Mal den Ausflug nach Stuttgart gewagt. Eines der Traditions-BarCamps in Deutschland und ich würde behaupten, das größte BarCamp in Süddeutschland. Und ich hatte Spaß und etwas gelernt. Also Grund genug, auch dieses Jahr wieder nach Stuttgart zu pilgern.

Also am Freitag ab zum Bahnhof, runter Richtung München und dann im ICE nach Stuttgart. Auf halber Strecke nach München noch den Robert einsammeln. Hätte ich beinahe vergessen. Die Fahrt wurde jedenfalls nicht langweilig. Und das Hotel war auch leicht zu erreichen. Auch wenn das dieses Jahr echt n Schnäppchen war, nächstes Jahr wird es dann doch ein richtiges Hotel. Da haben der Torsten, der Robert und ich schon vorgesorgt. 😀

2016-09-16-18-30-14Der Freitag begann traditionell mit dem Vorabend-Treffen. Wie im letzten Jahr auch dieses Jahr in der “Academie der feinsten Künste“, wo man wirklich gutes Essen bekommt und freundlichen Service. Letztes Jahr hatte ich da einen leckeren Flammkuchen, dieses Jahr wurde es ein Zwiebelrostbraten, der wirklich was drauf hatte.

Am Samstag ging es dann quasi “scharf”. Robert startete schon mal ohne mich Richtung Hospitalhof um beim Aufbau zu helfen, so dass ich erst ein wenig später eintraf um beim Aufbau mit an zu packen. Zugegeben, ich hatte mich auch nicht in die Aufbauhelferliste eingetragen, aber ich wusste auch nicht wie ich raus komme. Aber wie daheim, so war ich auch im Hotel gegen 5 Uhr wach. Und den besten Kaffee gibt es meistens auf dem BarCamp.

Nach dem Aufbau ging es ans Frühstück. Man traf Leute die man schon lange nicht gesehen hatte und Leute, die man erst vor ein paar Monaten gesehen hatte, quatschte, tauschte Meinungen aus und erzählte über die Erfahrungen der letzten Monate. Das sind die Momente, die ich an BarCamps am meisten liebe. Dieses Miteinander, das man so nur selten hat. Keiner ist ausgegrenzt, jeder gehört dazu. Und das macht eben das ganze Prinzip aus.

2016-09-18-08-44-25Nach dem Frühstück ging es an die Vorstellungsrunde und die Sessionsplanung. Interessante Themen wurden vorgetragen und sie waren noch vielschichtiger als sonst. Zumindest kam es mir so vor. Aber das ist ja auch gut so. Wenn man sich in seinem Job 9to5 mit Social Media beschäftigt, sind genau diese anderen Themen etwas, das einen ablenkt und den eigenen Horizont erweitert. Besonders gut gefallen hat mir die Lego Porn Session mit Frank und die Google Analytics Session von Michael. Andere Sessions waren aber weitaus stärker besucht. Unter anderem die Fragerunde zu Transgender und Transsexualität von Dana und die Session zum Thema Minecraft von Vincent.

Dazwischen gab es natürlich Mittagessen und danach Abendessen. Und nach dem Abendessen weitere Sessions. Diese Zeit nutze ich dann gerne eher zum Netzwerken und Leute kennenzulernen. Und auch das ist mir dieses Jahr wieder gelungen. Nette Gespräche, Lacher und einfach mal abschalten. Etwas, das mir dann hilft, den Arbeitsalltag wieder besser zu ertragen. 🙂

Der Qualitäts-Sonntag begann wieder mit dem Frühstück und der anschließenden Sessionsplanung. Was ich letztes Jahr mal ausfallen lies, habe ich dieses Jahr durchgezogen: Eine eigene Session, die eher ad hoc erfolgte und eigentlich erst für das BarCamp in Regensburg geplant war. “How to Schlüsseldienst” war eher aus einer Laune heraus von mir in die Runde geworfen worden und die Hände die da hoch gingen machten mir fast Angst. Am Ende waren es dann aber rund 20 Leute die sich mit mir über die Erfahrungen austauschten die sie mit Notdiensten hatten und denen ich sagen konnte, auf was sie so achten sollen.

Im Nachgang habe ich allerdings ein paar neue Infos gefunden, die ich hier nach dem BarCamp Regensburg veröffentlichen werde. Also bis dahin lieber nicht aussperren. 😉

Wie letztes Jahr war das BarCamp Stuttgart auch in 2016 eine gelungene Veranstaltung. Ich habe das Wochenende mit euch allen wirklich genossen. Es war mir eine Freunde, eine Ehre und ein Vergnügen und ich hoffe, ich treffe euch alle bald wieder, spätestens auf dem Jubiläums BarCamp 2017. Und natürlich freue ich mich auf jeden, der auf irgendeinem BarCamp, das ich besuche, neu dazu stößt.

Wie entscheidet das Publikum im JustizDrama von Ferdinand von Schirach – “Terror – Ihr Urteil” auf Das Erste

Den “TED” kennt man schon aus den Zeiten von “Wetten Dass…???”. Zuschauer stimmen darüber ab, welche Wette die Beste war. Die ARD entwickelt das Konzept, den Zuschauer abstimmen zu lassen mit “Terror – Das Urteil” jetzt eine Stufe weiter. Doch um was genau geht es?

Strafverteidiger, Staatsanwältin, Kampfpilot Lars Koch und der Richter (v.l.n.r.)

Verteidiger Biegler, Staatsanwältin Nelson, Kampfpilot Lars Koch und der Richter (v.l.n.r.)

Ferdinand von Schirach, Jurist und mehrfach ausgezeichneter Schriftsteller entwirft in diesem Justizdrama ein Szenario, dass entsetzt und gleichzeitig nachdenklich macht: Ein mit 164 Menschen besetzter Jumbo Jet wurde entführt und fliegt auf München zu. Die Entführer drohen damit, das Flugzeug über München zum Absturz zu bringen. Eine Alarmrotte der Luftwaffe steigt auf, versucht das Flugzeug abzudrängen und schießt letztendlich, ohne einen entsprechenden Befehl zu haben, den Jumbo ab. Alle Insassen sterben, die 70.000 Menschen in den vermuteten Zielen überleben.

Und hier setzt der Film ein. Die Frage die sich dem Gericht stellt: Ist Major Lars Koch schuldig des Mordes an 164 Menschen, oder nicht? Und das Gericht, das ist der Richter, gespielt von Burghardt Klaußner sowie die Schöffen. Und die Schöffen, das sind die Zuschauer, die nach dem Ende des Dramas entscheiden müssen, ob der Luftwaffenpilot verurteilt wird oder freigesprochen.

thumb_1740__originalDer Zuschauer steht damit vor der schwierigen Entscheidung, ob Lars Koch, gespielt von Florian David Fitz, mit dem Abschuss des Linienfluges eine Heldentat begangen hat, oder ob er sich zu einem Verbrecher, dem Mörder von 164 unschuldigen und wehrlosen Menschen gemacht hat. Diese Entscheidung soll der Zuschauer, also wir, treffen, nachdem er die Argumente der Anklage und der Verteidigung gehört hat. Dazu stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:

thumb_1742__originalWährend der TV-Show “hart aber fair” mit Frank Plasberg werden die Talk-Gäste das Thema kontovers diskutieren, während die Zuschauer aus Deutschland und Österreich ihre Stimmen abgeben. Nach dem Ende der Sendung wird das Urteil verkündet.

Zur Zeit herrscht in Deutschland eine vielleicht berechtigte Angst vor Terroranschlägen. Diese Angst greift Ferdinand von Schirach auf und verdeutlicht an Hand eines fiktiven Falls, einer Abwandlung des “Trolley-Problems“, in welchem moralischen Dilema man sich befinden kann, wenn man Verantwortung trägt.

Ich finde diese Produktion der ARD degeto wirklich gelungen, wenn auch die Figur des Lars Koch manchmal etwas unmilitärisch wirkt. Doch dadurch wird sie menschlicher. Die Thematik und die Dramatik sind aber wirklich hochinteressant und von mir gibt es daher eine klare Empfehlung, die Sendung und die anschließende Diskussion zu verfolgen.



Geheimtipp: Tagungsort Jugendherberge

Schild am Eingang zum Gelände der Jugendherberge an der Horner Rennbahn

Schlicht kommt die Jugendherberge daher. Zumindest am Eingang.

In letzter Zeit beschäftige ich mich eingehender mit dem Thema Event-Planung und hier mit der Thematik Seminare, insbesondere BarCamps. Das liegt daran, dass ich seit diesem Jahr offizieller Bestandteil des Orga-Teams für das BarCamp Regensburg bin.

Um so überraschter war ich, als ich festgestellt habe, dass es in vielen Häusern des Deutschen Jugendherbergswerks inzwischen richtig ausgefeilte und gut ausgestattete Seminarräume für Gruppen gibt. In Regensburg ist das leider nicht der Fall. Aber ich wollte mir einmal ein Bild der Möglichkeiten machen und habe daher die Jugendherberge an der Horner Rennbahn in Hamburg besucht.

 

Tagungsraum mit lockerer Bestuhlung

Geräumig und sauber, einer der kleineren Tagungsräume

Von Aussen gesehen eine ganz normale Jugendherberge. Doch im Inneren bietet das Haus so manche Überraschung. Neben über 400 Betten in vier verschiedenen Gebäudekomplexen befinden sich dort auch ganze sechs Seminarräume, ausgestattet mit moderner Technik und ausreichenden Möglichkeiten zur Bestuhlung.

Ich war erstaunt, wie man in dieser Jugendherberge mit der Zeit gegangen ist und auch im Bereich der Technik nicht in den 90ern stehen geblieben ist. Neben den schon damals gebräuchlichen Flipcharts und Overhead-Projektoren kann man die Tagungsräume auch mit Beamern bestücken lassen. WLAN ist im öffentlichen Bereich der Jugendherberge an der Horner Rennbahn übrigens ohnehin standardmäßig vorhanden.

Die Seminarräume hier haben eine Größe zwischen 35 und 130 Quadratmetern. Dabei ist der größte Tagungsraum sogar teilbar und ein Raum kann sogar als Theatersaal genutzt werden. Wenn ich da an die Aufenthalte in den Jugendherbergen in meiner Kinder- und Jugendzeit denke, ist das was man heute in vielen Häusern vorfindet wirklich großes Kino.

Der Eventraum Blankenese mit gemütlichen Ledersesseln und Bar

Nur ein kleiner Teil dessen, was “Blankenese” zu bieten hat.

Was in der von mir besuchten Herberge ein Highlight war, ist der nach dem Hamburger Stadtteil “Blankenese” getaufte Eventraum. Neben einer gemütlichen Atmosphäre, nicht zuletzt hervorgerufen durch die schicken und gemütlichen Ledersessel und die Bar, hat dieser Raum einen wunderschönen Blick auf einen großen Teil der Horner Rennbahn. Dazu kommt ein Ofen und die geräumige Dachterasse, die bei Sonnenschein wirklich zum Verweilen einlädt. Leider war während meines Besuchs eher typisches Hamburger Wetter, wenn sich auch manchmal die Sonne zeigte.

Aber nicht nur die modern ausgestatteten Seminarräume und der Eventraum sind so ganz anders als man es in einer Jugenherberge erwarten würde. Auch der Eingangsbereich wirkt einladend und modern. Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt und der Service sehr freundlich. Man fühlt sich einfach gleich zu Hause. Passend zum Motto des Jugendherbergswerk “Gemeinschaft erleben” eben.

Loung in der Jugendherberge Horner Rennbahn

Die Lounge in der Jugendherberge lädt zum Verweilen ein.

Neben dem Empfang befindet sich auch eine kleine “Bar” in der es verschiedene Getränke zu kaufen gibt, die man dann entspannt in einer kleinen Lounge zu sich nehmen kann. Es kann also wirklich gemütlich sein in dieser Jugendherberge.

Auch das Frühstück überzeugte. Täglich ab 9 Uhr gab es eigentlich alles, was das Herz begehrt, sogar Mett war im Angebot und wurde von mir natürlich in “rauhen Mengen” verzehrt. Dazu kamen verschiedene Wurst- und Käsesorten, eine große Anzahl verschiedener Müsli- und Cornflakes-Varianten und Sonntags auch Frühstückseier. Morgens merkt man dann auch, dass im Haus 412 Betten vorhanden sind, denn die Speiseräume füllten sich recht schnell mit den unterschiedlichsten Gästen. Von der Familie auf Sightseeing-Tour über kleinere Seminargruppen bis hin zu Einzelreisenden war während meines Aufenthalts eigentlich alles dabei und das im Alter von etwa 5 bis auf jeden Fall über 40. 😀

Blick von der Dachterasse mitten ins Grüne der Horner Rennbahn

Blick von der Dachterasse über die Rennbahn

In dem Gebäudekomplex, in dem ich untergebracht war gab es je nach Etage auch ein Fernseh- bzw. Lesezimmer und einen schönen Blick auf die Rennbahn, wenn auch etwas verdeckt durch ein paar Bäume. Trotzdem war schon nach dem ersten Blick aus dem Fenster klar, dass die Unterkunft, obwohl sehr zentral gelegen oder zumindest durch den ÖPNV hervorragend an die Innenstadt angebunden ist, doch fast mitten im Grünen liegt.

Alles in Allem bietet das Haus des Jugendherbergswerks an der Horner Rennbahn alles was man sich wünscht: Gute Verpflegung, freundlicher und familiärer Service, günstige Preise und eine Ausstattung, die fast keine Wünsche offen lässt.

Natürlich ist die Jugendherberge kein Hotel, aber wer statt Business-Zimmer und Flat-TV lieber einmal ein wenig Jugend-Erinnerungen und ehrlichen, freundlichen Service erleben will, der ist in einer Jugendherberge sicherlich gut aufgehoben.

Die Jugendherberge bei Nacht

Die Jugendherberge bei Nacht.

Durch die wirklich erstklassigen Seminarräume finde ich auf jeden Fall, dass das Deutsche Jugendherbergswerk hier das Richtige getan hat, und mit den Seminarräumen für Vereine und Organisationen aber auch Firmen an vielen Standorten in ganz Deutschland die Möglichkeit, kostengünstig Tagungen und Seminare zu veranstalten. Den Beweis liefern die Firmen, die bereits die Tagungsangebote des Deutschen Jugendherbergswerks wahrgenommen haben. Denn neben größeren Organisationen wie der AWO und dem BLLV findet man unter den Referenzen auch Unternehmen wie IKEA Deutschland, die DaimlerChrysler AG und Siemens.

Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Jugendherbergwerks (DJH), für welche ich mich ganz herzlich bedanken möchte.

Die Bilder von meinem Aufenthalt habe ich mal in eine kleine Galerie gepackt.

 

Fotoalbum: Hamburg Ausflug August 2016

Schlemmen außerhalb Regensburgs – Billy the Butcher, Hamburg

Cheeseburger mit extra Bacon

Cheeseburger mit extra Bacon

Im August hat es mich für ein Wochenende nach Hamburg verschlagen. Zusammen mit Hubert habe ich dort ein wenig ausgespannt, die Stadt erkundet und mir nebenbei noch ein Bild von der Jugendherberge an der Horner Rennbahn gemacht. Dazu aber später noch mehr.

Die Location hat Hubert ausgemacht. Er hatte dort am Vortag den Tartar gesehen und wollte den unbedingt noch ausprobieren.

2016-08-12 16.49.20Auch wenn der von mir gewählte Cheeseburger das Titelbild ziert, auch ein Wort zu dem wirklich leckeren Tartar. Ich bin es ja eigentlich gewohnt, dass der Tartar nur mit Salz und Pfeffer gemischt serviert wird. Das Ei oben auf dem Hackfleisch auf und eventuell dazu gereichte Zutaten extra.
Bei “Billy the Butcher” nimmt man dem Gast die Arbeit ab. Der Tartar kommt fertig gemischt mit frischen Gurken und Tomaten garniert beim Gast an. Dazu gibt es Zwiebeln, eingelegt in einer Rotwein-Honeymustard-BBQ-Sauce. Geschmacklich eine wirklich leckere Kombination, die mich wirklich begeistert hat. Alle Aromen waren schön ausgewogen und die Portion war dem Preis angemessen.

Der Burger war dann aber noch einen Tick geiler. Das Fleisch wirklich Medium, die Beilagen auf dem Burger allesamt frisch und der von mir extra bestellte knusprige Bacon war ein Traum. Nicht jeder mag es ja knusprig, aber ich steh da einfach drauf. Und dieser Bacon war einfach genau so wie es sein muss. Beim Abbeissen ein Geräusch wie beim Chips knabbern und trotzdem noch richtig saftig. Der ganze Burger wirklich ein kleines Gedicht.

Das Ambiente im “Billy the Butcher” ist schlicht bis leicht edel und auch der Service lässt eine gewisse Noblesse anmerken. Das ist wohl dem Kaufhaus geschuldet, denn das Alsterhaus, in dem man diesen äußerst empfehlenswerten Burger-Laden findet ist quasi das Nobelkaufhaus an der Binnenalster. Trotzdem war der Service äußerst freundlich und zuvorkommend, so dass ich nur sehr ungern wieder gegangen bin. Aber die Tickets für die Alster-Rundfahrt waren ja schon gekauft. 🙂

Wer in Hamburg ist und auf seine Alster-Rundfahrt warten muss: Ab und bei Billy nen Burger verdrücken. Ihr werdet es nicht bereuen!