Das Ende der Freibierfo**n Sessions?

Wie einige schon wissen, wechsle ich Ende März den Arbeitgeber. Über die Hintergründe möchte ich mich hier nicht auslassen. Es ist eben ne Menge nicht so gelaufen, wie es sollte. Damit steht aber auch ein kleiner Bruch bevor, den ich hier kurz abarbeiten möchte. Denn die letzten fast 8 Jahre war ich bei einem Betrieb, der sich mit Gutscheinen beschäftigt hat  Das bekommt man nicht so leicht aus dem Kopf.  Continue reading

Totgesagte leben länger

Über ein Jahr Stille auf dem Blog. Es hatte seine Gründe. Der Job war stressig, es gab Dinge, die mir einfach die Laune verhagelt haben und das so gut wie jeden Werktag und dann müsste der Corporate Blog befüllt werden.

Alles ein bisschen too much. Und auf Details eingehen wollte und will ich noch nicht.

Aber. Neues Jahr, neues Glück. Und 2018 hat da wirklich nicht gegeizt. Auch wenn das Projekt clever365.de meines Arbeitgebers aus rechtlichen Gründen eingestellt werden musste, dadurch habe ich die Energie bekommen, mich endlich wieder aufrecht hin zu stellen und etwas neues zu versuchen. Und was soll ich sagen? Es hat geklappt.

Am 1. April trete ich meinen neuen Job an. Einer der mir jetzt schon Spaß macht. Mit Herausforderungen, neu zu erlernen Dingen und Bereichen, für die ich mich schon immer begeistere.

Und dann war da noch das vergangene Wochenende. Dazu aber an anderer Stelle zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

Ich weiß nicht, wo es hingeht und das will ich auch nicht. Ich weiß nur, dass ich mich wohl fühle und sich alles richtig anfühlt. Den Rest wird die Zeit bringen.

Endlich Mal wieder Happy. ?

Office mit Küche – November: PestoParty

Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem inzwischen eingestellten Clever365-Blog

Nachdem unser Kollege Matthias vor kurzem eine kleine Abhandlung zum Thema Nudeln geschrieben hat, haben wir uns einmal mehr der italienischen Küche zugewandt. Dieses Mal also Nudeln. Keine Zauberei. Und doch sollte etwas sein, dass man nicht „von der Stange“ kaufen kann.

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Office mit Küche – Oktober: Ofengemüse mediterrane Art

Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem inzwischen eingestellten Clever365-Blog. 

Das Ziel unseres „Office mit Küche“ war es eigentlich, frisch und gesund zu kochen. Frisch haben wir zwar jedes Mal geschafft, aber gesund blieb bislang etwas auf der Strecke. Deswegen gab es dieses Mal Ofengemüse mediterane Art. Und obwohl ich als „Team-Koch“ doch eher Fachmann für Fleisch bin, scheint es ganz gut gelungen zu sein. Ich persönlich bin zwar nicht ganz zufrieden, aber es wurde aufgegessen.

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Office mit Küche – September: Currywurst „Spezial“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem inzwischen eingestellten Clever365-Blog

Traditionen muss man pflegen. Auch wenn die Tradition erst einen Monat alt ist. Also gab es auch diesen Monat wieder warmes, frisch zubereitetes auf den Tisch in unserer Firmen-Küche. Die Wahl des Teams fiel auf Currywurst mit Pommes. Und während man sich in Bochum und Berlin noch streitet, wer sie erfunden hat und wer die beste Wurst oder Sauce macht, haben wir in Bayern eine ganz andere Art von Currywurst kreiert. Im Gegensatz zu den nördlichen Bundesländern verwenden wir nämlich Bockwürste und schnipseln die Wurst nicht in kleine Scheiben. Continue reading

Office mit Küche – August: Pizza für’s Team

Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem inzwischen stillgelegten Clever365-Blog.

Eigentlich begann es mit einem Mega Fehler. Ich wollte mir mal etwas gönnen und mir die Pizza selbst belegen statt immer nur Tiefkühl-Ware in den Backofen zu schieben. Nichts gegen Tiefkühlpizza. Die Dinge schmecken ganz gut und sind verdammt praktisch. Aber eben „von der Stange“. Also Pizza selber machen. Aber eben auch nicht zu viel Zeit rein stecken. Nach einem Tag im Büro fehlt mir da ein wenig die Motivation. Der Mittelweg musste her. Pizza-Kit und die Zutaten nach Möglichkeit frisch. Doch die Pizza sah nicht so aus, wie beim Italiener. Der Käse färbte sich rot. Warum nur? Onkel Google wusste Rat. Klassischer Fehler: Ich habe den Käse nur oben platziert, nicht unter den Zutaten. Aus dieser kleinen Story entstand dann die Idee, das  Team könne sich doch mal eine Pizza backen. Continue reading

Schlemmen in Regensburg – Brandl Bräu

Vanillekipferl-Topfenmousse im Glas mit Mandarinen und Bruchschokolade

Vergangene Woche hat es mich einmal wieder in ein Restaurant mit deutscher Küche verschlagen. Restaurant klingt jetzt hochtrabend. Tatsächlich hat das „Brandl Bräu“ schon einen leichten Wirtshaus-Charakter, was den Besuch etwas liebenswerter macht.

Das Gasthaus liegt in der Ostengasse und damit nicht wirklich strategisch günstig. Insbesondere, seit der Donaumarkt dem Bazprojekt Museum der bayerischen Geschichte gewichen ist. Wer mit dem Auto kommt, kann sich entweder auf eine lange Suche oder einen langen Fußweg vorbereiten oder sollte das Parkhaus am Dachauplatz nutzen.

Wenn man dann aber angekommen ist, bemerkt man gleich, dass es sich hier nicht um irgendein Wirtshaus handelt. Das „Brandl Bräu“ befindet sich in einem historischen Gebäude in dem schon seit „ewigen Zeiten“ ein Gasthaus, das früher den Namen „Zum Bären an der Kette“ hatte. Daher rührt auch der Bär im Logo. Dazu kommt, dass die Betreiber des Restaurants nicht irgendjemand sind. Es sind Karin und Muk Röhrl, die mit der Gaststääte Röhrl in Eilsbrunn schon seit langem das älteste Wirtshaus der Welt erfolgreich betreiben.

Das Ambiente im Gastraum ist schlicht aber gemütlich. Etwa 70 Personen finden im Hauptraum Platz. Dazu kommen noch zwei kleinere Nebenräume. Der Service ist in der Regel freundlich und schnell.

Bräubazi Cordonbleu mit Bauerngeräuchertem und Bergkas gefüllt und mit Brezenbrösel paniert, dazu Preiselbeeren und gemischter Salat

Bei meinem Besuch hatte ich das „Bräubazi Cordon Bleu“. Leider hat der Name mich verleitet, etwas noch spezielleres zu erwarten und die Aussage, die Portionen wären reichlich von einem Bekannten wurde so auch nicht ganz erfüllt. Das soll jetzt nicht heißen, dass es nicht geschmeckt hat. Das hat es. Es hat auch gut geschmeckt. Aber etwas extrem besonderes war das Cordon Bleu dann doch nicht. Eigentlich schade, denn anhören tut es sich mega lecker. Die Sättigungsbeilage war ein gemischter Salat unetr dem sich auch ein bißchen Kartoffelsalat versteckte. Zum richtig satt machen reichte der allerdings nicht. So war ich nach dem Hauptgang zwar nicht mehr wirklich hungrig aber richtig satt eben auch nicht. Was dazu führte, dass ich mir noch einen Nachtisch bestellte. Ein Vanillekipferl-Topfenmousse sollte es sein. Und das war tatsächlich so lecker wie es sich anhört.

Die Preise für die Speisen sind vollkommen in Ordnung. Bei einem kurzen verstohlenen Blick in die Küche konnte man sehen, dass hier vieles frisch zubereitet wird. Das schmeckt man auch. Obwohl das Wirtshaus bis auf den letzten Platz ausreserviert war, blieb der Service freundlich und ging auch auf Sonderwünsche ein. Also alles in allem wirklich zu empfehlen.

Was ich allerdings auch empfehlen würde ist, zu reservieren. Wie der Zettel neben dem Servicebereich verriet, ist das „Brandl Bräu“ bis Anfang Januar quasi komplett ausreserviert. Aber im neuen Jahr lohnt sich der Besuch sicherlich immer noch. 😉

How to Schlüsseldienst

Es ist spät, man muss noch mal schnell vor die Tür, der Wind geht und zack – ist es passiert: Die Tür ist zu und der Schlüssel dummerweise in der Wohnung. Das wird teuer? Nicht unbedingt!

Einen aktuelleren, detaillierten Bericht zum Thema Schlüsseldienste findet ihr übrigens auf der neuen Website.
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Dieses war der neunte Streich, doch der zehnte folgt zugleich – Das BarCamp Stuttgart 2016

Letztes Jahr hatte ich das erste Mal den Ausflug nach Stuttgart gewagt. Eines der Traditions-BarCamps in Deutschland und ich würde behaupten, das größte BarCamp in Süddeutschland. Und ich hatte Spaß und etwas gelernt. Also Grund genug, auch dieses Jahr wieder nach Stuttgart zu pilgern.

Also am Freitag ab zum Bahnhof, runter Richtung München und dann im ICE nach Stuttgart. Auf halber Strecke nach München noch den Robert einsammeln. Hätte ich beinahe vergessen. Die Fahrt wurde jedenfalls nicht langweilig. Und das Hotel war auch leicht zu erreichen. Auch wenn das dieses Jahr echt n Schnäppchen war, nächstes Jahr wird es dann doch ein richtiges Hotel. Da haben der Torsten, der Robert und ich schon vorgesorgt. 😀

2016-09-16-18-30-14Der Freitag begann traditionell mit dem Vorabend-Treffen. Wie im letzten Jahr auch dieses Jahr in der „Academie der feinsten Künste„, wo man wirklich gutes Essen bekommt und freundlichen Service. Letztes Jahr hatte ich da einen leckeren Flammkuchen, dieses Jahr wurde es ein Zwiebelrostbraten, der wirklich was drauf hatte.

Am Samstag ging es dann quasi „scharf“. Robert startete schon mal ohne mich Richtung Hospitalhof um beim Aufbau zu helfen, so dass ich erst ein wenig später eintraf um beim Aufbau mit an zu packen. Zugegeben, ich hatte mich auch nicht in die Aufbauhelferliste eingetragen, aber ich wusste auch nicht wie ich raus komme. Aber wie daheim, so war ich auch im Hotel gegen 5 Uhr wach. Und den besten Kaffee gibt es meistens auf dem BarCamp.

Nach dem Aufbau ging es ans Frühstück. Man traf Leute die man schon lange nicht gesehen hatte und Leute, die man erst vor ein paar Monaten gesehen hatte, quatschte, tauschte Meinungen aus und erzählte über die Erfahrungen der letzten Monate. Das sind die Momente, die ich an BarCamps am meisten liebe. Dieses Miteinander, das man so nur selten hat. Keiner ist ausgegrenzt, jeder gehört dazu. Und das macht eben das ganze Prinzip aus.

2016-09-18-08-44-25Nach dem Frühstück ging es an die Vorstellungsrunde und die Sessionsplanung. Interessante Themen wurden vorgetragen und sie waren noch vielschichtiger als sonst. Zumindest kam es mir so vor. Aber das ist ja auch gut so. Wenn man sich in seinem Job 9to5 mit Social Media beschäftigt, sind genau diese anderen Themen etwas, das einen ablenkt und den eigenen Horizont erweitert. Besonders gut gefallen hat mir die Lego Porn Session mit Frank und die Google Analytics Session von Michael. Andere Sessions waren aber weitaus stärker besucht. Unter anderem die Fragerunde zu Transgender und Transsexualität von Dana und die Session zum Thema Minecraft von Vincent.

Dazwischen gab es natürlich Mittagessen und danach Abendessen. Und nach dem Abendessen weitere Sessions. Diese Zeit nutze ich dann gerne eher zum Netzwerken und Leute kennenzulernen. Und auch das ist mir dieses Jahr wieder gelungen. Nette Gespräche, Lacher und einfach mal abschalten. Etwas, das mir dann hilft, den Arbeitsalltag wieder besser zu ertragen. 🙂

Der Qualitäts-Sonntag begann wieder mit dem Frühstück und der anschließenden Sessionsplanung. Was ich letztes Jahr mal ausfallen lies, habe ich dieses Jahr durchgezogen: Eine eigene Session, die eher ad hoc erfolgte und eigentlich erst für das BarCamp in Regensburg geplant war. „How to Schlüsseldienst“ war eher aus einer Laune heraus von mir in die Runde geworfen worden und die Hände die da hoch gingen machten mir fast Angst. Am Ende waren es dann aber rund 20 Leute die sich mit mir über die Erfahrungen austauschten die sie mit Notdiensten hatten und denen ich sagen konnte, auf was sie so achten sollen.

Im Nachgang habe ich allerdings ein paar neue Infos gefunden, die ich hier nach dem BarCamp Regensburg veröffentlichen werde. Also bis dahin lieber nicht aussperren. 😉

Wie letztes Jahr war das BarCamp Stuttgart auch in 2016 eine gelungene Veranstaltung. Ich habe das Wochenende mit euch allen wirklich genossen. Es war mir eine Freunde, eine Ehre und ein Vergnügen und ich hoffe, ich treffe euch alle bald wieder, spätestens auf dem Jubiläums BarCamp 2017. Und natürlich freue ich mich auf jeden, der auf irgendeinem BarCamp, das ich besuche, neu dazu stößt.

Wie entscheidet das Publikum im JustizDrama von Ferdinand von Schirach – „Terror – Ihr Urteil“ auf Das Erste

Den „TED“ kennt man schon aus den Zeiten von „Wetten Dass…???“. Zuschauer stimmen darüber ab, welche Wette die Beste war. Die ARD entwickelt das Konzept, den Zuschauer abstimmen zu lassen mit „Terror – Das Urteil“ jetzt eine Stufe weiter. Doch um was genau geht es?

Strafverteidiger, Staatsanwältin, Kampfpilot Lars Koch und der Richter (v.l.n.r.)

Verteidiger Biegler, Staatsanwältin Nelson, Kampfpilot Lars Koch und der Richter (v.l.n.r.)

Ferdinand von Schirach, Jurist und mehrfach ausgezeichneter Schriftsteller entwirft in diesem Justizdrama ein Szenario, dass entsetzt und gleichzeitig nachdenklich macht: Ein mit 164 Menschen besetzter Jumbo Jet wurde entführt und fliegt auf München zu. Die Entführer drohen damit, das Flugzeug über München zum Absturz zu bringen. Eine Alarmrotte der Luftwaffe steigt auf, versucht das Flugzeug abzudrängen und schießt letztendlich, ohne einen entsprechenden Befehl zu haben, den Jumbo ab. Alle Insassen sterben, die 70.000 Menschen in den vermuteten Zielen überleben.

Und hier setzt der Film ein. Die Frage die sich dem Gericht stellt: Ist Major Lars Koch schuldig des Mordes an 164 Menschen, oder nicht? Und das Gericht, das ist der Richter, gespielt von Burghardt Klaußner sowie die Schöffen. Und die Schöffen, das sind die Zuschauer, die nach dem Ende des Dramas entscheiden müssen, ob der Luftwaffenpilot verurteilt wird oder freigesprochen.

thumb_1740__originalDer Zuschauer steht damit vor der schwierigen Entscheidung, ob Lars Koch, gespielt von Florian David Fitz, mit dem Abschuss des Linienfluges eine Heldentat begangen hat, oder ob er sich zu einem Verbrecher, dem Mörder von 164 unschuldigen und wehrlosen Menschen gemacht hat. Diese Entscheidung soll der Zuschauer, also wir, treffen, nachdem er die Argumente der Anklage und der Verteidigung gehört hat. Dazu stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:

thumb_1742__originalWährend der TV-Show „hart aber fair“ mit Frank Plasberg werden die Talk-Gäste das Thema kontovers diskutieren, während die Zuschauer aus Deutschland und Österreich ihre Stimmen abgeben. Nach dem Ende der Sendung wird das Urteil verkündet.

Zur Zeit herrscht in Deutschland eine vielleicht berechtigte Angst vor Terroranschlägen. Diese Angst greift Ferdinand von Schirach auf und verdeutlicht an Hand eines fiktiven Falls, einer Abwandlung des „Trolley-Problems„, in welchem moralischen Dilema man sich befinden kann, wenn man Verantwortung trägt.

Ich finde diese Produktion der ARD degeto wirklich gelungen, wenn auch die Figur des Lars Koch manchmal etwas unmilitärisch wirkt. Doch dadurch wird sie menschlicher. Die Thematik und die Dramatik sind aber wirklich hochinteressant und von mir gibt es daher eine klare Empfehlung, die Sendung und die anschließende Diskussion zu verfolgen.


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