Wie entscheidet das Publikum im JustizDrama von Ferdinand von Schirach – „Terror – Ihr Urteil“ auf Das Erste

Den „TED“ kennt man schon aus den Zeiten von „Wetten Dass…???“. Zuschauer stimmen darüber ab, welche Wette die Beste war. Die ARD entwickelt das Konzept, den Zuschauer abstimmen zu lassen mit „Terror – Das Urteil“ jetzt eine Stufe weiter. Doch um was genau geht es?

Strafverteidiger, Staatsanwältin, Kampfpilot Lars Koch und der Richter (v.l.n.r.)

Verteidiger Biegler, Staatsanwältin Nelson, Kampfpilot Lars Koch und der Richter (v.l.n.r.)

Ferdinand von Schirach, Jurist und mehrfach ausgezeichneter Schriftsteller entwirft in diesem Justizdrama ein Szenario, dass entsetzt und gleichzeitig nachdenklich macht: Ein mit 164 Menschen besetzter Jumbo Jet wurde entführt und fliegt auf München zu. Die Entführer drohen damit, das Flugzeug über München zum Absturz zu bringen. Eine Alarmrotte der Luftwaffe steigt auf, versucht das Flugzeug abzudrängen und schießt letztendlich, ohne einen entsprechenden Befehl zu haben, den Jumbo ab. Alle Insassen sterben, die 70.000 Menschen in den vermuteten Zielen überleben.

Und hier setzt der Film ein. Die Frage die sich dem Gericht stellt: Ist Major Lars Koch schuldig des Mordes an 164 Menschen, oder nicht? Und das Gericht, das ist der Richter, gespielt von Burghardt Klaußner sowie die Schöffen. Und die Schöffen, das sind die Zuschauer, die nach dem Ende des Dramas entscheiden müssen, ob der Luftwaffenpilot verurteilt wird oder freigesprochen.

thumb_1740__originalDer Zuschauer steht damit vor der schwierigen Entscheidung, ob Lars Koch, gespielt von Florian David Fitz, mit dem Abschuss des Linienfluges eine Heldentat begangen hat, oder ob er sich zu einem Verbrecher, dem Mörder von 164 unschuldigen und wehrlosen Menschen gemacht hat. Diese Entscheidung soll der Zuschauer, also wir, treffen, nachdem er die Argumente der Anklage und der Verteidigung gehört hat. Dazu stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:

thumb_1742__originalWährend der TV-Show „hart aber fair“ mit Frank Plasberg werden die Talk-Gäste das Thema kontovers diskutieren, während die Zuschauer aus Deutschland und Österreich ihre Stimmen abgeben. Nach dem Ende der Sendung wird das Urteil verkündet.

Zur Zeit herrscht in Deutschland eine vielleicht berechtigte Angst vor Terroranschlägen. Diese Angst greift Ferdinand von Schirach auf und verdeutlicht an Hand eines fiktiven Falls, einer Abwandlung des „Trolley-Problems„, in welchem moralischen Dilema man sich befinden kann, wenn man Verantwortung trägt.

Ich finde diese Produktion der ARD degeto wirklich gelungen, wenn auch die Figur des Lars Koch manchmal etwas unmilitärisch wirkt. Doch dadurch wird sie menschlicher. Die Thematik und die Dramatik sind aber wirklich hochinteressant und von mir gibt es daher eine klare Empfehlung, die Sendung und die anschließende Diskussion zu verfolgen.


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Geheimtipp: Tagungsort Jugendherberge

Schild am Eingang zum Gelände der Jugendherberge an der Horner Rennbahn

Schlicht kommt die Jugendherberge daher. Zumindest am Eingang.

In letzter Zeit beschäftige ich mich eingehender mit dem Thema Event-Planung und hier mit der Thematik Seminare, insbesondere BarCamps. Das liegt daran, dass ich seit diesem Jahr offizieller Bestandteil des Orga-Teams für das BarCamp Regensburg bin.

Um so überraschter war ich, als ich festgestellt habe, dass es in vielen Häusern des Deutschen Jugendherbergswerks inzwischen richtig ausgefeilte und gut ausgestattete Seminarräume für Gruppen gibt. In Regensburg ist das leider nicht der Fall. Aber ich wollte mir einmal ein Bild der Möglichkeiten machen und habe daher die Jugendherberge an der Horner Rennbahn in Hamburg besucht.

 

Tagungsraum mit lockerer Bestuhlung

Geräumig und sauber, einer der kleineren Tagungsräume

Von Aussen gesehen eine ganz normale Jugendherberge. Doch im Inneren bietet das Haus so manche Überraschung. Neben über 400 Betten in vier verschiedenen Gebäudekomplexen befinden sich dort auch ganze sechs Seminarräume, ausgestattet mit moderner Technik und ausreichenden Möglichkeiten zur Bestuhlung.

Ich war erstaunt, wie man in dieser Jugendherberge mit der Zeit gegangen ist und auch im Bereich der Technik nicht in den 90ern stehen geblieben ist. Neben den schon damals gebräuchlichen Flipcharts und Overhead-Projektoren kann man die Tagungsräume auch mit Beamern bestücken lassen. WLAN ist im öffentlichen Bereich der Jugendherberge an der Horner Rennbahn übrigens ohnehin standardmäßig vorhanden.

Die Seminarräume hier haben eine Größe zwischen 35 und 130 Quadratmetern. Dabei ist der größte Tagungsraum sogar teilbar und ein Raum kann sogar als Theatersaal genutzt werden. Wenn ich da an die Aufenthalte in den Jugendherbergen in meiner Kinder- und Jugendzeit denke, ist das was man heute in vielen Häusern vorfindet wirklich großes Kino.

Der Eventraum Blankenese mit gemütlichen Ledersesseln und Bar

Nur ein kleiner Teil dessen, was „Blankenese“ zu bieten hat.

Was in der von mir besuchten Herberge ein Highlight war, ist der nach dem Hamburger Stadtteil „Blankenese“ getaufte Eventraum. Neben einer gemütlichen Atmosphäre, nicht zuletzt hervorgerufen durch die schicken und gemütlichen Ledersessel und die Bar, hat dieser Raum einen wunderschönen Blick auf einen großen Teil der Horner Rennbahn. Dazu kommt ein Ofen und die geräumige Dachterasse, die bei Sonnenschein wirklich zum Verweilen einlädt. Leider war während meines Besuchs eher typisches Hamburger Wetter, wenn sich auch manchmal die Sonne zeigte.

Aber nicht nur die modern ausgestatteten Seminarräume und der Eventraum sind so ganz anders als man es in einer Jugenherberge erwarten würde. Auch der Eingangsbereich wirkt einladend und modern. Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt und der Service sehr freundlich. Man fühlt sich einfach gleich zu Hause. Passend zum Motto des Jugendherbergswerk „Gemeinschaft erleben“ eben.

Loung in der Jugendherberge Horner Rennbahn

Die Lounge in der Jugendherberge lädt zum Verweilen ein.

Neben dem Empfang befindet sich auch eine kleine „Bar“ in der es verschiedene Getränke zu kaufen gibt, die man dann entspannt in einer kleinen Lounge zu sich nehmen kann. Es kann also wirklich gemütlich sein in dieser Jugendherberge.

Auch das Frühstück überzeugte. Täglich ab 9 Uhr gab es eigentlich alles, was das Herz begehrt, sogar Mett war im Angebot und wurde von mir natürlich in „rauhen Mengen“ verzehrt. Dazu kamen verschiedene Wurst- und Käsesorten, eine große Anzahl verschiedener Müsli- und Cornflakes-Varianten und Sonntags auch Frühstückseier. Morgens merkt man dann auch, dass im Haus 412 Betten vorhanden sind, denn die Speiseräume füllten sich recht schnell mit den unterschiedlichsten Gästen. Von der Familie auf Sightseeing-Tour über kleinere Seminargruppen bis hin zu Einzelreisenden war während meines Aufenthalts eigentlich alles dabei und das im Alter von etwa 5 bis auf jeden Fall über 40. 😀

Blick von der Dachterasse mitten ins Grüne der Horner Rennbahn

Blick von der Dachterasse über die Rennbahn

In dem Gebäudekomplex, in dem ich untergebracht war gab es je nach Etage auch ein Fernseh- bzw. Lesezimmer und einen schönen Blick auf die Rennbahn, wenn auch etwas verdeckt durch ein paar Bäume. Trotzdem war schon nach dem ersten Blick aus dem Fenster klar, dass die Unterkunft, obwohl sehr zentral gelegen oder zumindest durch den ÖPNV hervorragend an die Innenstadt angebunden ist, doch fast mitten im Grünen liegt.

Alles in Allem bietet das Haus des Jugendherbergswerks an der Horner Rennbahn alles was man sich wünscht: Gute Verpflegung, freundlicher und familiärer Service, günstige Preise und eine Ausstattung, die fast keine Wünsche offen lässt.

Natürlich ist die Jugendherberge kein Hotel, aber wer statt Business-Zimmer und Flat-TV lieber einmal ein wenig Jugend-Erinnerungen und ehrlichen, freundlichen Service erleben will, der ist in einer Jugendherberge sicherlich gut aufgehoben.

Die Jugendherberge bei Nacht

Die Jugendherberge bei Nacht.

Durch die wirklich erstklassigen Seminarräume finde ich auf jeden Fall, dass das Deutsche Jugendherbergswerk hier das Richtige getan hat, und mit den Seminarräumen für Vereine und Organisationen aber auch Firmen an vielen Standorten in ganz Deutschland die Möglichkeit, kostengünstig Tagungen und Seminare zu veranstalten. Den Beweis liefern die Firmen, die bereits die Tagungsangebote des Deutschen Jugendherbergswerks wahrgenommen haben. Denn neben größeren Organisationen wie der AWO und dem BLLV findet man unter den Referenzen auch Unternehmen wie IKEA Deutschland, die DaimlerChrysler AG und Siemens.

Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Jugendherbergwerks (DJH), für welche ich mich ganz herzlich bedanken möchte.

Die Bilder von meinem Aufenthalt habe ich mal in eine kleine Galerie gepackt.

 

Fotoalbum: Hamburg Ausflug August 2016

Schlemmen außerhalb Regensburgs – Billy the Butcher, Hamburg

Cheeseburger mit extra Bacon

Cheeseburger mit extra Bacon

Im August hat es mich für ein Wochenende nach Hamburg verschlagen. Zusammen mit Hubert habe ich dort ein wenig ausgespannt, die Stadt erkundet und mir nebenbei noch ein Bild von der Jugendherberge an der Horner Rennbahn gemacht. Dazu aber später noch mehr.

Die Location hat Hubert ausgemacht. Er hatte dort am Vortag den Tartar gesehen und wollte den unbedingt noch ausprobieren.

2016-08-12 16.49.20Auch wenn der von mir gewählte Cheeseburger das Titelbild ziert, auch ein Wort zu dem wirklich leckeren Tartar. Ich bin es ja eigentlich gewohnt, dass der Tartar nur mit Salz und Pfeffer gemischt serviert wird. Das Ei oben auf dem Hackfleisch auf und eventuell dazu gereichte Zutaten extra.
Bei „Billy the Butcher“ nimmt man dem Gast die Arbeit ab. Der Tartar kommt fertig gemischt mit frischen Gurken und Tomaten garniert beim Gast an. Dazu gibt es Zwiebeln, eingelegt in einer Rotwein-Honeymustard-BBQ-Sauce. Geschmacklich eine wirklich leckere Kombination, die mich wirklich begeistert hat. Alle Aromen waren schön ausgewogen und die Portion war dem Preis angemessen.

Der Burger war dann aber noch einen Tick geiler. Das Fleisch wirklich Medium, die Beilagen auf dem Burger allesamt frisch und der von mir extra bestellte knusprige Bacon war ein Traum. Nicht jeder mag es ja knusprig, aber ich steh da einfach drauf. Und dieser Bacon war einfach genau so wie es sein muss. Beim Abbeissen ein Geräusch wie beim Chips knabbern und trotzdem noch richtig saftig. Der ganze Burger wirklich ein kleines Gedicht.

Das Ambiente im „Billy the Butcher“ ist schlicht bis leicht edel und auch der Service lässt eine gewisse Noblesse anmerken. Das ist wohl dem Kaufhaus geschuldet, denn das Alsterhaus, in dem man diesen äußerst empfehlenswerten Burger-Laden findet ist quasi das Nobelkaufhaus an der Binnenalster. Trotzdem war der Service äußerst freundlich und zuvorkommend, so dass ich nur sehr ungern wieder gegangen bin. Aber die Tickets für die Alster-Rundfahrt waren ja schon gekauft. 🙂

Wer in Hamburg ist und auf seine Alster-Rundfahrt warten muss: Ab und bei Billy nen Burger verdrücken. Ihr werdet es nicht bereuen!

Öfter mal was neues – mein Besuch im Europa Park

2016-04-03 15.50.43Der Besuch im Elsass bei meinem Neffen brachte es mit sich, dass ich zusammen mit meiner Schwester und deren Freund den Europa Park in Rust besuchen durfte. Beide sind eingefleischte Fans. Ich für meinen Teil bin ja eher nicht so der Freund von Vergnügungsparks. War ich schon als Kind nicht. Wahrscheinlich habe ich festgestellt, das ich nicht gerne anstehe. Außerdem entwickle ich mit  zunehmendem Alter irgendwie Höhenangst. Trotzdem habe ich mich quasi breit schlagen lassen. Okay, ich habe mich eher bestechen lassen. Die Eintrittskosten wurden von meiner Schwester übernommen, die Übernachtung war quasi auch gratis und überhaupt. Dafür ein dickes Danke an meine Schwester. 🙂

Das "The Bell Rock" von der Rückseite.

Das „The Bell Rock“ von der Rückseite.

Anreise war am Sonntag morgen über eine relativ freie Autobahn unter Berieselung durch eine Europa Park CD. Der erste Eindruck des Hotels war schon was. Normalerweise bin ich ja eher der Mensch, der sich einfache Hotels sucht, die Hotels, welche zum Park gehören machen aber alle schon von aussen einen faszinierenden Eindruck. Und man muss den Europa Park Machern schon Respekt zollen, dass sie das so relativ stimmig hinbekommen haben.

Also kurzer Chek-In im Hotel, Klamotten sind noch im Auto geblieben, da das Zimmer erst noch hergerichtet wurde und dann sieben Sachen zusammen gepackt, Europa Park App installiert und ab Richtung Park. Das Ding mit der App ist wirklich praktisch. Insbesondere der Abruf der aktuellen Wartezeiten ist eine klasse Sache. Zusammen mit dem Profi-Wissen meiner Begleiter bin ich quasi in nur ein paar Stunden mit jedem Fahrgeschäft unterwegs gewesen, das man so benutzt haben sollte. Meine Foursquare / Swarm-Follower werden wohl ein wenig geflucht haben.

Weit weniger gelungen aus meiner Sicht ist die Navigation. Hätte ich mich auf die verlassen, wäre ich wohl Mittags statt in einem der Restaurants eher in Stuttgart gelandet. Die Anzeige der Laufrichtung war einfach falsch und die Karte in einer Art schrägen Draufsicht zu gestalten ist zwar auf Papier nett, auf dem Smartphone aber irgendwie ungewohnt.

Aber wie gesagt, das Main Feature, die Anzeige der Wartezeiten funktioniert einwandfrei und hilft sehr, die Reihenfolge der Bahnen zu bestimmen, die man benutzen will. Und so kam dann ein Swarm-Check-In nach dem anderen. Angefangen beim blue fire Megacoster gleich im Anschluss zum Silver Star. Damit hatte ich dann die zwei wildesten und höchsten Achterbahnen hinter mir. Höhenangst hab ich zwar immer noch, aber ich kann zumindest behaupten, dass ich mich ihr gestellt habe. Wer Höhenangst hat, muss sich einfach nur am Anfang auf irgendwas direkt vor sich konzentrieren. Nur nicht rechts oder links schauen. Hat zumindest bei mir geholfen. Nach der ersten Abfahrt sind die beiden Bahnen eigentlich nicht mehr so wild.

happyfamilyDanach ging es dann ins 4D Kino. Eigentlich auch ne witzige Sache. Aber nachdem man die „Special Effekts“ das erste Mal erlebt hat, ist es nur noch halb so witzig. In real sehen die Figuren eh viel besser aus. 😀 Und damit war dann der Speed ein wenig raus aus dem Besuch. Die beiden beliebtesten Fahrgeschäfte hatte ich ja quasi geschafft, jetzt ging es an den gemütlichen Teil. Wenn man bei einer Tagesleistung von 15 Kilometern von gemütlich reden kann. Ist zwar kein Marathon, aber doch ne nette Strecke.

2016-04-03 12.25.23Also erst mal Mittagessen. Und wenn jetzt jemand jammert, dass man in den Vergnügungsparks so viel für Speisen und Getränke ausgeben muss, der hat leider nicht recht. Und obwohl es halt wirklich mehr an eine Kantine erinnert, schmeckt das Essen auch noch gut. Für mich gab es ein Cordon Bleu mit Pommes.

Wie gesagt, das Essen war wirklich mehr als okay. Der Preis mit etwa 13,- oder 14,- Euro auch angemessen und der Service freundlicher als in manchem Restaurant. Nach dem Essen dann erst mal ins Märchenland und dort auf die öffentliche Toilette. Erste Tür: Dauerbesetzt.

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Aber halb so wild. Als der Zwerg dann endlich fertig war, konnte ich dann auch meine Notdurft verrichten.

Was ich wirklich empfehlen kann, sind die VR-Rides. Davon gibt es derzeit im Europa Park zwei Stück. Eine konnte ich ausprobieren. Die zweite war leider wegen technischem Defekt nur ohne VR Brille nutzbar. Wirklich klasse. man sieht durch die Brille quasi einen Animationsilm vor sich ablaufen, der an die Hügel und Täler der Achterbahn angepasst ist. Sollten sie bei jeder Achterbahn im Park einführen, hilft nämlich klasse gegen die Höhenangst 😀

Alle Fahrgeschäfte aufzuzählen, die ich besucht habe, wäre wohl etwas zu viel des Guten. Deshalb schließe ich den Artikel mit drei Videos, die ich mit meiner Action Cam aufgenommen habe.

Zuerst das Video von der Schweizer Bobbahn. Hier kann eigentlich wirklich jeder mitfahren. Nicht wild, keine hohen Berge.

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Als zweites das Video von der Abschluss-Parade. Leider teilweise ohne Ton, denn da spielt die GEMA nicht mit. Wer einen Proxy aus dem Ausland nutzt, das Video ist auch mit Tonspur auf YouTube in meinem Kanal.

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Und last but not least: Die Wasserspiele beim Hotel „The Bell Rock“. Werden da im 30 Minuten Takt aufgeführt bis 23:15 Uhr. Gibt so was wie ein kleines Guantanamo Bay Feeling. Immer wenn man kurz vorm einpennen ist: Musik und Licht. 🙂

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Natürlich gäbe es noch viel mehr zu berichten. Aus den restlichen Fotos habe ich mal eine kleine Galerie gebastelt.

Schlemmen außerhalb Regensburgs – Gasthaus zum Ochsen, Kehl

2016-04-02 13.06.56Auch im Rahmen meines Wochenend-Ausflugs in Richtung Elsass kam ich am Samstag dazu, in Kehl-Marlen im Gasthaus zum Ochsen zu Mittag zu essen.

Meine Schwester war dort am Vorabend und eigentlich nicht besonders von Service uns Essen begeistert, also stellte ich mich schon einmal darauf ein, nicht begeistert zu sein.

Das Gasthaus liegt direkt an der Hauptstraße im Ort Marlen, einem Ortsteil von Kehl. Der Gastraum ist rustikal bis gemütlich eingerichtet. Ein leicht abgetrennter Nebenraum war uns zugewiesen worden. Man kann den Service jetzt nicht als übermäßig freundlich bezeichnen, unfreundlich jedoch auch nicht. Eher eine Art leicht emotionslose Zurückhaltung. Aber immerhin nicht unfreundlich und nicht übertrieben freundlich.

Die Aufnahme der Getränke erfolgte schnell und diese wurden auch zügig gebracht. Die Auswahl auf der Speisekarte bot eigentlich für jeden Geschmack etwas. Ich entschied mich auf Grund der Schilderung meiner Schwester was das Cordon Bleu angeht dann für den Grillteller. Da kann man zwar auch ne Menge falsch machen aber nunja.

Das Essen kam relativ schnell und die Portionen waren bei allen wirklich üppig. Das Fleisch auf meinem Grillteller war auf den Punkt gebraten und zart. Die Kräuterbutter war angeblich eine spezielle Mischung und tatsächlich schmeckte sie ein wenig anders als die normale Kräuterbutter „von der Stange“. Dass sie selbst gemacht war, möchte ich aber nicht behaupten. Stand so glaub ich auch nicht auf der Karte.

Geschmacklich war das Essen einwandfrei. Auch alle anderen waren mit ihren Speisen zufrieden. Die Erlebnisse meiner Schwester einmal außer Acht lassend, kann ich den Ochsen schon mal für ein Mittagessen empfehlen. Im Sommer wäre auch ein schattiger Biergarten vorhanden mit ein wenig Turnmöglichkeiten für die Kleinen. Also einfach mal rein schauen und selber heraus finden. 😉

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Schlemmen außerhalb Regensburgs – Bobby & Fritz

2016-04-04 12.34.59Auf dem Rückweg aus dem Europa Park gab es dann noch eine weitere Gelegenheit, mal etwas zu testen, was es in Regensburg nicht gibt.

Auf dem Autobahn-Rastplatz Hohenlohe Süd gibt es eine kleine, orange Bude. Darin versteckt sich eine Filiale von „Bobby & Fritz“, quasi der McDonald’s unter den Currywurst Buden. Und wie alle wissen: Eine Currywurst geht immer. Das Prinzip ist einfach: Roter oder weißer Bobby, welches Currypulver und los geht es mit dem Genießen.

Eigentlich herrlich einfach und genau richtig. Denn wie beim Bier geht ja auch die Meinung weit auseinander, wo es die besten Currywürste gibt. Denn sowohl die Art der Wurst variiert je nach Region als auch die Soße und die Schärfe. Wie bereits beschrieben gibt es bei „Bobby & Fritz“ den roten Bobby, eine eote, kräftige Schinkenwurst und den weißen Bobby, eine weiße und würzige Bratwurst.

Die Schärfegrade der Pulver sind unterteilt in „Caramba“, einer Kombination verschiedenster Curryaromen, „Caracho“ der angeblich schärferen Mischung und „Olé“ einer eher fruchtigeren Currymischung.

2016-04-04 12.36.27Ich habe mich für den roten Bobby mit Caracho entschieden. Geschmacklich für mich einwandfrei. Auch wenn ich nicht aus einem typischen Currywurst Bundesland komme. Die Portionsgröße war ausreichend um mehr als nur satt zu werden. Allerdings hatte ich ein wirklich ausgiebiges Frühstück im Europa Park hinter mir. Nur das Caracho hielt für meinen Geschmack nicht das, was es versprach. Aber ich mag es ja allgemein etwas schärfer.

Der Preis von 5,99 war für Größe, Geschmack und Service vollkommen angemessen. Außerdem saß man ja an einem Autobahn-Rastplatz. Da ist der Preis schon okay.

Wer also bei einer der Filialen von „Bobby & Fritz“ vorbei kommt und sich Currywurst-Kenner nennt, kann ja mal testen und mir sagen, ob ich mit meinem Urteil richtig liege. 😉

Schlemmen außerhalb Regensburgs – Buffalo Grill in Fegersheim

2016-04-01 19.46.15Während meines kurzen Auslandsaufenthalt bei meinen Neffen im Elsass war ich mal schauen, was die Franzosen so für einen guten Burger halten. Die Wahl fiel auf das nahegelegene „Buffalo Grill“ in Fegersheim. Dabei handelt es sich um eine Kette, ähnlich wie Max + Muh oder Hans im Glück. Allerdings wird hier im Gegensatz zum Hans im Glück frisches Hackfleisch verwendet, weswegen man die Burger auch Medium bestellen kann.

Angenehm war, dass man auch der deutschen und englischen Sprache mächtig war. Mein französisch ist leider etwas eingerostet. Auch wenn es jeden Tag wieder besser wurde. Für eine flüssige Konversation hätte es aber auch nach drei Tagen nicht gereicht.

Neben der Vorspeise einem Mixed Tapas Korb, der wirklich sau lecker war, habe ich mir den Famous Bacon Burger gegönnt. Das Pattie war wie gewünscht Medium, die Portion ordentlich. Insbesondere die große Menge Pommes haben mich überrascht. Wird doch hier in Deutschland die Beilage oft doch eher klein gehalten wenn man sich einen Burger kauft.

Geschmacklich hielt der Burger, was er versprach. Man schmeckte den Burger, den Speck und die Soße. Was eher enttäuschend war, war die Soße, die ich dazu bestellt hatte. Als „spicy“ deklariert, was ich eigentlich mit scharf übersetzen würde, kam sie eher pikant daher allerdings ohne auch diesem Wort gerecht zu werden. Kein Pfiff, keine Geschmacksnoten.Kurzum. Sie schmeckte fade und war weder würzig noch wirklich scharf.

Die Sitzplätze sind etwas eng. Zumindest in dem Bereich in dem wir gelandet sind. Die Preise sind für Frankreich überraschend günstig. Die Menü-Angebote sind dann die richtigen Schnäppchen.

Wer in Frankreich unterwegs ist und einen akzeptablen Burger essen will, kann sich meiner Meinung nach für den Buffalo Grill entscheiden. Auf jeden Fall besser als ein McDonald’s oder Burger King.

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Schlemmen außerhalb Regensburgs – Die Auberge du Moulin in Plobsheim

2016-03-31 18.27.20Am ersten Abend im Elsass ging es natürlich typisch elsässisch essen. In Frankreich gehört zu „typisch“ auch ein typisch hoher Preis. Und in den meisten Regionen Frankreichs auch, dass man nur der eigenen Sprache mächtig ist.

Warum das so ist, habe ich noch nie verstanden. Aber obwohl man in Frankreich sehr wohl eine Fremdsprache in der Schule lernt, verlernen die meisten Franzosen diese, sobald jemand anderes sie sprechen will oder muss.

So auch in der Auberge du Moulin, also der Herberge zur Mühle, in Plobsheim. Beim Eintreten wurden wir begrüßt und auf die Frage, ob man auch Englisch oder Deutsch sprechen würde, bekamen wir ein deutsches „Ja“ zur Antwort. Allerdings von einer anderen Bedienung als die, welche uns dann bediente. Die konnte angeblich nur ein wenig englisch. Dass man aber verstand, was wir auf deutsch am Tisch redeten, zeigte die recht flinke Aufnahme der Bestellung. Aber nunja. So sind die Franzosen eben.

Die Einrichtung in der Auberge ist gemütlich. Aus irgendeinem Grund gibt es erst ab 19 Uhr warme Küche. In Deutschland würden die Leute verhungern. Aber tatsächlich füllte sich das Restaurant erst nach 19 Uhr. Kann aber auch daran liegen, dass die Einheimischen wissen, dass es vorher nichts Warmes gibt.

Wenn man schon einmal Landesküche ausprobieren kann, dann macht man das natürlich auch. Also gab es Flammkuchen. Für mich mit Ziegenkäse und Kräutern. Dazu waren dann noch getrocknete Tomaten drauf. Stand zwar so nicht auf der Karte aber okay.

2016-03-31 19.11.53Die Portion war ausreichend. Auch weil der Flammkuchen sättigender war als gedacht. Geschmacklich war er lecker und auch die Konsistenz des Teigs war gut. Schön knusprig und dünn. Genau so wie ich es bei einem Flammkuchen mag.

Wenn auch der Service kühl war und die Preise quasi französisch gesalzen, geschmeckt hat es auf alle Fälle. Und satt ist man auch geworden. Wer sparen will und mehr als einen Flammkuchen essen will, für den gibt es, wenn ich das richtig verstanden habe so eine Art all you can eat. Wäre eventuell die bessere Lösung gewesen.

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Mal wieder Nürnberg – Mal wieder ein geiles BarCamp

credits: Frank Neuhaus (@adthink)

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Auch dieses Jahr fand es wieder statt: Das berühmt-berüchtigte Barcamp Nürnberg. Ein, nein zwei Mal war ich ja schon dabei. Das Nürnberger BarCamp war sogar das erste BarCamp überhaupt, das ich besucht habe. Und der Grund, warum ich immer und immer wieder meinen Hintern in den Zug und auf das eine oder andere Barcamp schwinge.

Also dieses Jahr auch mal wieder nach Nürnberg. Ist ja eh nicht weit. Mit der Bahn ne gute Stunde und beim Bahn fahren kann man auch ne Menge erleben.

Für alle, die hier durch Zufall gelandet sind und die so gar keinen blassen Dunst davon haben, was ein Barcamp ist, empfehle ich dieses Video drüben auf YouTube. Ich gebe zu, bei meinen Hashtags werde ich langsam unkreativ. Social Media war klar, Barcamp Regensburg ein Muss. Und der dritte ist eh immer, na ihr wisst schon.

 

Der Sessionplan füllte sich schnell und es waren echt interessante Themen dabei. WordPress Q+A, Corporate Identity, Quadrocopter, Hatespeech, Grillen und und und. Für jede Geschmacksrichtung war was dabei. So füllten sich also 36 Slots mit interessanten und mitreissenden Themen, die den Teilnehmern entweder im Frontvortrag präsentiert wurden oder auch in Form von Erfahrungsaustausch quasi crowd gesourced wurden. Vormittags gab es für mich die Asylothek Session. Danach dann das absolute Highlight des Tages. Die Grill-Session. Ich glaube keine Session wurde so oft fotografiert, vor allem von Teilnehmern anderer Vorträge.

Prinzipiell ging es darum, die hungrigen Mäuler zum Mittagessen zu stopfen. Dafür hatten sich etwa zehn freiwillige eingefunden, die sich jeweils um einen Grill kümmern durften.


Und prinzipiell gelang das auch. Sogar die Jungs am Grill mussten nicht verhungern. Und ja. Kein Jungs und Mädels. Die Mädels haben uns das Grillen überlassen und gehofft, dass wir das auch richtig machen. Ich habe aber keine Beschwerden gehört und auch keine Meldung über irgendeine Magenverstimmung. Es muss also gepasst haben. 😀

Nach der Mittagspause ging es in die Webtools-Session von Andreas. Sehr lehrreich und mit vielen Anregungen welche (gratis) Tools es im Netz so gibt. Mein GMail-Account kann jetzt jedenfalls mehr als vorher 😀

Nachmittags ging es für mich dann in die Session von @PilzPaket über den geilen Scheiss auf YouTube. Eine Session mit WTF Charakter. Mit richtig viel WTF-Charakter. Deswegen möchte ich euch hier zwei Videos vorstellen. Und die haben richtig viele Views…

Mini Kitchen ist der (neue) geile Scheiss aus Asien. Ich mein. Ist schon cool. Die kochen da echte Lebensmittel auf nem Herd den meine Eltern als Räuchermandl-Ersatz hernehmen. Ob die zubereiteten Speisen und Getränke dann allerdings auch genießbar sind, steht auf einem anderen Blatt.

Und Ostereier auspacken geht auch voll ab. Unboxing Videos sind ja immer der Wahnsinn. Aber Überraschunsgeier? Really? Die hohe Anzahl an Views ist schnell erklärt. In Familien, in denen es keinen Fernseher gibt, packen die Eltern ihre Kinder einfach vors Tablet oder Smartphone und schmeissen so einen Kanal an. Und die Kinder schauen so lange bis sie tot umfallen. Und dann laufen die Videos immer noch weiter.

Eigentlich wollte ich darauf hin mit einem Kaminfeuer-Kanal reich werden. Aber den gibt es scheinbar schon 😀

Und schon war der Samstag für mich vorbei. Leider. Aber zurück nach Regensburg musste ich ja auch noch kommen. Und es gab ja noch den Sonntag.

Der begann wieder mit einem opulenten Frühstück. Siehe Beweisfoto:

 

Dieses Mal gab es den neuen heissen Scheiss Tribe, die WordPress Q+A Session und meine eigene. Quasi der Nachfolger von „Sind wir nicht alle Trolle“: Freibierfotzen 2.0, geschenkt ist noch zu teuer.

Dazu werde ich sicherlich noch bloggen.

Nachmittags ging es dann zurück in die Heimat mit ein paar Ideen für die Barcamp Night in Regensburg morgen und für das Barcamp Regensburg im Oktober.

Wie immer kann ich nur sagen: Danke an die Orga, danke an die Sponsoren und last but not least danke an alle Teilnehmer, die dieses Barcamp zu einem wirklichen Happening gemacht haben.

In diesem Sinne: